Denkanstoß des Tages – Verkommenheit der Gesellschaft nach Merz’scher Art und Unwürdigkeit

Friedrich Merz während einer Rede im Bundestag. Das begleitende Zitat kritisiert die aktuelle Debatte um das Bürgergeld als Ausdruck gesellschaftlicher Verrohung. Quelle: POOL / Getty Images
Friedrich Merz während einer Rede im Bundestag. Das begleitende Zitat kritisiert die aktuelle Debatte um das Bürgergeld als Ausdruck gesellschaftlicher Verrohung. Quelle: POOL / Getty Images

von Francesco Garita, Dissidenter Blogger | Gesellschaftskritiker

Ich schreibe, um zu entlarven und nicht um zu gefallen. Analyse statt Applaus. Kein Mainstream, keine Kompromisse. Brennpunkte: Macht, Heuchelei, soziale Widersprüche.

Deutschland erlebt z. Zt. ein schäbiges Schauspiel: Merz, Linnemann und andere Unionskonsorten treten nach unten, als wäre soziale Demütigung Regierungsprogramm.

Ein Teil der Bevölkerung applaudiert laut, ein anderer schweigt – doch Schweigen ist nicht gleich Schweigen. Die einen nicken still zustimmend. Die anderen haben die Faust in der Tasche, weil sie das Unrecht spüren. Aber solange diese Faust nicht erhoben wird, bleibt sie folgenlos. Schweigen – ob bejahend oder verzweifelt – macht den Zynismus salonfähig.

Das sagt mehr über den Zustand dieses Landes als über die Betroffenen: Wir sind verkommen. Solidarität wird zur Randnotiz, während man den Schwächsten gerade noch das Nötigste lässt – und ihnen dafür die Würde nimmt. Nicht der fehlende Euro ist das Schlimmste, sondern die öffentliche Demütigung.

Psychologisch ist das simpel: Die Ablehnung des Bürgergelds entspringt oft der Angst vor dem eigenen Absturz. Aus dieser Angst wächst Distanz, aus Unsicherheit Gleichgültigkeit.

Das Ergebnis: Menschen, die ohnehin kämpfen, werden doppelt bestraft – materiell durch Armut, seelisch durch Scham. Genau das inszenieren Merz, Linnemann und ihre Claqueure – laut gröhlend oder still nickend.

Und die Union? Sie offenbart dabei ihr wahres Gesicht: unchristlich, unsozial, entkernt. Wie lange kann eine Partei, die sich noch „christlich“ nennt, ihr Politikverständnis so schamlos offenbaren, ohne dass man sie beim Namen nennt – als das, was sie längst ist: eine moralische Insolvenzverwaltung.

Quelle: https://www.linkedin.com/posts/francescogarita_union-merz-linnemann-activity-7370400811853496320-58Pq?utm_source=share&utm_medium=member_android&rcm=ACoAAAHCcIoBSspXZR6g9lHFl4cI_Fxe8q4JlzY