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AustrianWorldSummit

© Markus Spiske by Unsplash

Denkanstoß des Tages – Greta Thunberg und die wachsenden Blumen

4. Juli 2021 Michael Lindner 0

„Die Normalität ist eine gepflasterte Straße: Man kann gut darauf gehen – doch es wachsen keine Blumen auf ihr.“ Vincent van Gogh (30. März 1853 […]

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  • Bundeskanzler Friedrich Merz bei seiner ersten Regierungserklärung im Deutschen Bundestag am 14. Mai 2025. Foto: Bundesregierung / Sandra Steins

    Denkanstoß des Tages – Was nach einem Jahr Merz bleibt …

    Ein Jahr Bundesregierung. Ein Jahr Friedrich Merz. Ein Jahr Schwarz-Rot. Wer die Bilanz dieser Regierung jetzt zieht, darf nicht erst bei Gesetzen, Kabinettsbeschlüssen und Sonntagsreden […]

  • Sozialabbau, Vermögenskonzentration und Misstrauen treiben die soziale Kluft auseinander. Der Essay zeigt: Demokratie braucht Solidarität, öffentliche Daseinsvorsorge und faire Besteuerung statt Entsolidarisierung und Rechtsruck. Grafik: ChatGPT

    Denkanstoß des Tages – Der Kopf im Sand und die kalte Hand der Reform

    Warum der 1. Mai 2026 ein Warnzeichen für Sozialstaat, Demokratie und Solidarität bleibt Der 1. Mai 2026 hätte ein Einschnitt sein können. Er hätte der […]

  • Zwischen Oberfläche und Tiefe trägt Nähe: Ein Flusspferd hält sein Junges eng bei sich – ein stilles Bild für Schutz, Zugehörigkeit und das, was Familien jenseits aller Oberflächlichkeit zusammenhält. Bild von butti_s auf Pixabay

    Denkanstoß des Tages – Wenn Familie an der Oberfläche des modernen Lebens zerbricht

    Gerade nach Feiertagen wie Ostern drängt sich ein Eindruck mit brutaler Klarheit auf: Viele Familien zerbrechen heute nicht am offenen Streit, sondern an einer geschniegelt […]

  • Im Rahmen des Jüdischen Jahres „Tacheles“ erinnert die Stadtbibliothek Leipzig mit der Veranstaltung zu den „Buchschicksalen“ der Henri und Martha Hinrichsen Stiftung an Verfolgung, Raub und die Zerstörung kulturellen Gedächtnisses. Bilder: smac - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz und Stadtbibliothek Leipzig

    Denkanstoß des Tages – Krieg frisst das kulturelle Gedächtnis

    Wer über Krieg spricht und nur von Frontverläufen, Waffenreichweiten, Bündnislogiken und „Abschreckungsfähigkeit“ sowie Wehrpflicht redet, spricht wie ein Buchhalter der Barbarei. Denn Krieg zerstört nie […]

  • Rund 200 Menschen beteiligten sich 2026 am Ostermarsch in Leipzig. Die Montage verdichtet den Widerspruch zwischen begrenztem Protest und der historischen wie gegenwärtigen Verwüstungskraft des Krieges. Montage: ChatGPT/Foto privat/Archiv

    Denkanstoß des Tages – Ostermärsche 2026: Der Offenbarungseid einer sedierten Gesellschaft

    Die Ostermärsche 2026 waren nicht unsichtbar. Sie fanden an deutlich über 100 Orten statt, und mehrere Zehntausend Menschen beteiligten sich daran. Die Teilnehmerzahl lag nach […]

Aktuelle Nachrichten

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  • Der Freitag
Brückeneinsturz in Genua: Top-Manager zu zwölf Jahren Haft verurteilt
16 Juli 2026 - tagesschau.de
Acht Jahre nach dem Einsturz der Morandi-Autobahnbrücke im norditalienischen Genua ist der damalige Chef des Autobahnbetreibers zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht sprach ihn schuldig, Wartungsarbeiten vernachlässigt zu haben.
Livestream: Die Nachrichten auf tagesschau24
13 Juli 2026 - tagesschau.de
Aktuelle Meldungen, vertiefende Analysen und Interviews: Verfolgen Sie das Programm des ARD-Nachrichtenkanals tagesschau24 hier.
Verena Schälter, ARD Rom, zum Urteil nach Brückeneinsturz in Genua vor acht Jahren
16 Juli 2026 - tagesschau.de
Verena Schälter, ARD Rom, zum Urteil nach Brückeneinsturz in Genua vor acht Jahren
Bundesregierung stellt Aktionsplan gegen Steuerbetrug vor
16 Juli 2026 - tagesschau.de
Bundesregierung stellt Aktionsplan gegen Steuerbetrug vor
Moritz Behrendt, ARD Kairo, zzt. Doha/Katar, zu weiteren US-Angriffen auf Iran
16 Juli 2026 - tagesschau.de
Moritz Behrendt, ARD Kairo, zzt. Doha/Katar, zu weiteren US-Angriffen auf Iran
Leipzig mitten im Schmelztiegel: Der ECONICS-Grün-Feucht-Kühl-Index zeigt Sachsen dunkelrot
16 Juli 2026 - Ralf Julke

Es ist nicht nur die Klimaerhitzung, die Deutschland zu schaffen macht. Sie macht erst richtig spürbar, wie zerstört unsere heimischen Landschaften längst sind. Sie bieten kaum noch Schutzfunktionen gegen Wetterextreme. Das macht eine neue ECONICS-Studie drastisch sichtbar. Deutschland verliert die natürliche Schutzfunktion seiner Landschaften: Der am Mittwoch, dem 25. Juli, vom NABU und dem ECONICS […]

Der Beitrag Leipzig mitten im Schmelztiegel: Der ECONICS-Grün-Feucht-Kühl-Index zeigt Sachsen dunkelrot erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

Die kunstvollen Zirkusmetaphern des Friedrich Merz: Ein Kommentar aus dem Natur- und Umweltzirkus
16 Juli 2026 - Frank Beutner

Braucht Deutschland ein Institut für Politische Clownerie? Diese Frage stellten wir uns und kamen zu dem Ergebnis – ja, vielleicht keine schlechte Idee. Der Deutsche Bundestag hat sich viel Zeit genommen: Ganze neun Monate prüfte die Bundestagsverwaltung den Vorschlag zur Gründung eines Instituts für Politische Clownerie. Das Ergebnis dieser gründlichen Prüfung liegt nun vor. Das […]

Der Beitrag Die kunstvollen Zirkusmetaphern des Friedrich Merz: Ein Kommentar aus dem Natur- und Umweltzirkus erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

Hallo Leipzig: So startet Donnerstag, der 16. Juli 2026
16 Juli 2026 - Benjamin Weinkauf

Zum Wiehern! Die Pferderennbahn Scheibenholz wird heute zum riesigen Comedy-Club. Im soziokulturellen Zentrum ANKER startet am Abend das diesjährige Sommertheater und beweist, dass Lehrer manchmal Recht haben, wenn sie an Schüler, in dem Fall eine Schülerin, glauben. Die sächsischen Tafeln haben heute noch die Chance auf Fördermittel – und ein Seniorenstift holt ein wenig Kulturerbe […]

Der Beitrag Hallo Leipzig: So startet Donnerstag, der 16. Juli 2026 erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

Karlhelga – eine grüne Insel trotzt der Gentrifizierungswelle
16 Juli 2026 - Redaktion

In Leipzig-Plagwitz ist mit dem karlhelga Wagenplatz über 17 Jahre lang eine grüne und kulturelle Oase gewachsen. So vielfältig wie Bewohner/-innen und Nutzer/-innen des Freiraums sind seine Beiträge – ob zur kulturellen Vielfalt im Stadtteil, zur Verbesserung von Luft und Klima oder durch den unversiegelten Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Bei Temperaturen über 40 […]

Der Beitrag Karlhelga – eine grüne Insel trotzt der Gentrifizierungswelle erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

Leipzig: Mit Stefan W. Krieg durch die tausendjährige Baugeschichte der Stadt spazieren
16 Juli 2026 - Ralf Julke

Animierende Bücher zur Leipziger Architektur gibt es schon eine Reihe, meist mit spezifischem Blick etwa auf die Leipziger Gründerzeit oder die besonderen historischen Sehenswürdigkeiten. Aber wie betrachtet man eine Stadt, wenn man darin versucht, die Architekturepochen der vergangenen 1.000 oder gar 3.000 Jahre zu entdecken? Und es gibt etwas zu entdecken. Das weiß Stefan W. […]

Der Beitrag Leipzig: Mit Stefan W. Krieg durch die tausendjährige Baugeschichte der Stadt spazieren erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

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Kommentar: Überlastete Studierende
15 Juli 2026
Kommentar: Überlastete Studierende
Ein WG-Zimmer für 150 Euro im Monat wie noch vor 20 Jahren ist heutzutage nirgends mehr zu bekommen. Staatlich geförderte Studierendenwohnheime eingeschlossen. Im Gegenteil: Im Durchschnitt wenden Studenten inzwischen 54 Prozent ihres Haushaltseinkommens fürs Wohnen auf.
Medienschau: Mehr als Wetter
15 Juli 2026
Medienschau: Mehr als Wetter
Was so ein richtig reaktionärer Hofberichterstatter ist, der findet auch anlässlich von fünf Jahren Ahrtalkatastrophe noch den Spin, um den »grünen Alarmisten« einen mitzugeben und von strategischer Klimapolitik, die das Aufheizen der Erde bremst, abzuraten.
Kommentar: Krieg dem Frieden
15 Juli 2026
Kommentar: Krieg dem Frieden
Noch bevor der ultrarechte Abelardo de la Espriella, am 7. August sein Amt als künftiger Präsident Kolumbiens antritt, kündigte er einen politischen Kurswechsel an. Ganz oben auf seiner Abschussliste ist das Amt des Friedensbeauftragten.
Porträt: Wunder des Tages: Bürokratieabbau
15 Juli 2026
Porträt: Wunder des Tages: Bürokratieabbau
Bürokratieabbau verlangt mehr Bürokratie – wegen der Kontrolle. Musterfall: Vom ersten Krankheitstag an eine Krankheitsbescheinigung verlangen, schafft Millionen neue Bearbeitungsfälle. Die Bilanz des Bürokratieabbaus, die das Kabinett am Mittwoch vorlegte, ist daher umwerfend.
Zentralasien: Kirgistan auf eigenem Kurs
15 Juli 2026
Zentralasien: Kirgistan auf eigenem Kurs
Die Europäische Union will »Ordnung« in dem zentralasiatischen Land schaffen und hat es daher mit Sanktionen belegt. Bischkek setzt jedoch auf seine guten Beziehungen zu Russland und China. Ein Ortsbesuch.
“Unsere Politk tötet kubanische Bürger” geben Gesetzgeber der USA zu
15 Juli 2026 - Mario Ernesto Almeida Bacallao

Mitglieder des Repräsentantenhauses des US-Kongresses besuchten Kuba  

Überall in Kuba finden Kundgebungen zur Unterstützung von Raúl statt
25 Mai 2026 - Redacción Digital

Kuba wird auf seinen Plätzen versammelt sein, um zu bekräftigen, dass weder Drohungen noch Blockaden, weder eine Energieblockade noch falsche Anschuldigungen den Willen eines ganzen Volkes brechen können, das seine Revolution verteidigt

Kuba erweitert direkte Außenhandelsaktivitäten
13 Juli 2026 - Carmen Maturell Senon

Um die Veränderungen, die denAußenhandel und die ausländischen Investitionen betreffen,  zu erörtern, traten Carlos Luis Jorge Méndez, Erster Stellvertretender Minister des Ministeriums für Außenhandel und Investitionen (MINCEX), und Déborah Rivas Saavedra, Stellvertretende Ministerin desselben Ministeriums, am vergangenen Freitag in der Sendung „Mesa Redonda“ auf.

Kuba respektiert man (Sonderberichterstattung)
22 Mai 2026 - Redacción Nacional

Gerardo Hernández Nordelo, Held der Republik Kuba, überbrachte die Botschaft von Armeegeneral Raúl Castro Ruz, der seinen herzlichen Dank für die Solidarität unseres Volkes und unserer Freunde in aller Welt zum Ausdruck brachte und ihnen versicherte, dass er, solange er lebe, unser Volk weiterhin führen, die Revolution verteidigen und dabei den “Fuß immer im Steigbügel” habe 

Díaz-Canel besucht die Gemeinde Boyeros
15 Juli 2026 - Alina Perera Robbio

Da es nichts Wichtigeres gibt als Systematik und die kontinuierliche Begleitung der wirklich wichtigen Angelegenheiten, erklärte der Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, seinen Gesprächspartnern im Gemeindeverteidigungsrat der Hauptstadtgemeinde Boyeros, dass es in nicht allzu ferner Zukunft zu einem erneuten Austausch kommen werde, um weiterhin zu erfahren, wie sich das Leben in diesem Gebiet entwickelt


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Einiges davon tun Sie womöglich täglich: Diese 24 Dinge gelten 2026 als unhöflich
16 Juli 2026 - Kate Lloyd
Einiges davon tun Sie womöglich täglich: Diese 24 Dinge gelten 2026 als unhöflich
Chef-E-Mails nachts, laute TikToks in der Bahn, Sprachnachrichten statt SMS: Die Regeln der Höflichkeit haben sich verschoben. Etikette-Expertinnen erklären, was heute als taktlos gilt. In wie viele dieser Fettnäpfchen treten Sie gerne? Einiges davon tun Sie womöglich täglich: Diese 24 Dinge gelten 2026 als unhöflichAm Arbeitsplatz

E-Mails an Kollegen außerhalb der Arbeitszeit

Bei den alten Regeln der Höflichkeit ging es häufig darum, denjenigen, die in der sozialen Hierarchie über einem stehen, Respekt zu erweisen, sagt Bridget Dalton, Semiotikerin und Kulturanalystin bei Truth Consulting. „Früher galt es als unhöflich, wenn ein Nachwuchsmitarbeiter einem älteren Kollegen Grenzen setzte. Heute dagegen gilt es als viel unhöflicher, untergeordneten Mitarbeitern etwas aufzuzwingen.“

Die meisten E-Mail-Dienste bieten mittlerweile die Möglichkeit an, Nachrichten zu planen. Daher hält Dalton es für einen Eingriff in die Privatsphäre, untergeordneten Mitarbeitern außerhalb der Arbeitszeiten E-Mails zu schicken. Denn das suggeriere &#8

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Heise-Nachfolgerin Reschke: „Nur die Lautesten schreiben sich in die Geschichte ein“
16 Juli 2026 - Anna Raab
Heise-Nachfolgerin Reschke: „Nur die Lautesten schreiben sich in die Geschichte ein“
In der DDR bot die Humboldt-Universität ein Refugium für kritische Philosophen. Renate Reschke gehörte zum Kreis um Wolfgang Heise – und übernahm später seinen Lehrstuhl. Was blieb von diesem Freiraum nach der Wende noch übrig? Ein Gespräch Heise-Nachfolgerin Reschke: „Nur die Lautesten schreiben sich in die Geschichte ein“

1964 wird eine 19-jährige Studentin im Flur der Ost-Berliner Humboldt-Universität von einem Mann angesprochen, der sich als Amerikanist vorstellt. Es gebe da ein ganz neues Fach, sagt er ihr, Kulturwissenschaft – nirgendwo auf der Welt zuvor gelehrt. Niemand weiß so recht, was das eigentlich sein soll, nicht einmal die Professoren. Die Studentin heißt Renate Reschke, und sie lässt sich überzeugen.

Sie wird zur Schülerin des heute wiederentdeckten DDR-Philosophen Wolfgang Heise und später selbst Professorin an derselben Universität – wo sie miterlebt, wie nach der Wende das Subversive aus der Wissenschaft verschwindet, sobald westdeutsche Kollegen die Lehrstühle übernehmen. Was ging da verloren?

der Freitag: Frau Reschke, 1964

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Sind Kriege vermeidbar? Hannah Arendt hat eine Antwort darauf – nur kennt die kaum jemand
16 Juli 2026 - Michael Jäger
Sind Kriege vermeidbar? Hannah Arendt hat eine Antwort darauf – nur kennt die kaum jemand
Seit den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts suchen Denker nach den Ursachen von Gewalt und Krieg. Die Philosophin Hannah Arendt kam zu einem überraschenden Schluss: Der Menschheit fehle bis heute etwas Entscheidendes. Doch was genau ist das? Sind Kriege vermeidbar? Hannah Arendt hat eine Antwort darauf – nur kennt die kaum jemand

Die beiden Weltkriege des zwanzigsten Jahrhunderts gaben großen Intellektuellen Anlass zur Frage, ob sich Kriege denn nicht vermeiden lassen. Albert Einstein und Sigmund Freud tauschten sich darüber aus, und wie kürzlich im Freitag von Jan Opielka dargestellt, leistete der Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe Erich Fromm ebenfalls einen wichtigen Beitrag.

Diese Versuche hatten etwas gemeinsam: Sie sahen in Kriegen nicht nur Klassenkampf, fehlgeleitete Moral oder ein schwächelndes Völkerrecht, sondern fragten auch nach der anthropologischen Basis von Kriegen. Sie machten die Aggressionsneigung überhaupt zum Thema.

Solche Denker hatten die Zeichen der Zeit erkannt. Zwei Weltkriege mit so viel Destruktionskraft, bis hin zum Holocaust und dem Abwurf zwei

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

„Wenn zu viel im Rucksack ist, fällt man um“: Arzt Diego Schmidt über ME/CFS bei Kindern
16 Juli 2026 - Carlotta Bonjer
„Wenn zu viel im Rucksack ist, fällt man um“: Arzt Diego Schmidt über ME/CFS bei Kindern
Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an ME/CFS und Long Covid – oft jahrelang, ohne klare Diagnose. Der Arzt Diego Schmidt erklärt im Interview seinen ungewöhnlichen Behandlungsansatz. Gibt es wirklich Hoffnung auf Heilung? Ein Gespräch „Wenn zu viel im Rucksack ist, fällt man um“: Arzt Diego Schmidt über ME/CFS bei Kindern

Wie erklärt man einem kranken Kind eine Krankheit, für die es noch keine standardisierte Behandlung gibt? Diego Schmidt, ehemaliger Notarzt und heute auf ME/CFS und Long Covid bei Kindern und Jugendlichen spezialisiert, hat dafür ein Bild gefunden: den „Rucksack des Lebens“. Jeder trägt ihn – gefüllt mit allem, was uns stärkt oder schwächt. Doch was passiert, wenn plötzlich ein zu schwerer Stein hineinfällt und der Rucksack zu kippen droht?

der Freitag: Wenn Sie ein von ME/CFS betroffenes kleines Kind behandeln, wie und mit welchen Worten erklären Sie ihm die Krankheit?

Diego Schmidt: Zunächst sage ich, alles was du merkst, ist ein Symptommuster. Das heißt, du hast Symptome, und Ärzte geben diesen Symptommuste

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Freibad vor der Berliner Volksbühne: Lasst uns die Steuergelder umverteilen!
16 Juli 2026 - Eva Marburg
Freibad vor der Berliner Volksbühne: Lasst uns die Steuergelder umverteilen!
Matthias Lilienthals Gratis-Freibad vor der Berliner Volksbühne wird heiß debattiert. Das Projekt erzählt viel über den Zustand von Theater und Kulturpolitik. Unsere Autorin wollte sich die Baustelle am Rosa-Luxemburg-Platz mal ansehen Freibad vor der Berliner Volksbühne: Lasst uns die Steuergelder umverteilen!

Meine Freund:innen fragen mich, ob und wann ich denn vorhätte, ins Freibad vor der Volksbühne in Berlin zu gehen. Ob wir uns schon mal verabreden wollen, oder ob ich wüsste, wie die Einlasstickets gebucht werden können, und ob die Pommes eigentlich auch kostenlos seien? Ich schreibe zwar über Theater, sage ich dann, aber mit Freibädern kenne ich mich nicht aus.

Der angekündigte Coup des neuen Intendanten Matthias Lilienthal, vor dem Theater am Rosa-Luxemburg-Platz ab dem 7. August und bis Oktober ein Gratis-Volksbad aufzubauen, scheint jedenfalls schon im Voraus aufzugehen, die Berliner Volksseele ist in Aufruhr.

Der Staat spart am Freibad, die Volksbühne lenkt Steuergelder dorthin um

Der Plan lässt sich durchaus als populistische Geste verstehen:

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

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