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Meinung

© Maria Teneva by unsplash.com

Denkanstoß des Tages – Der Preis der Gleichgültigkeit

26. Juni 2021 Michael Lindner 0

Keine politische Meinung ist eine politische Haltung. Sie nützt denen, die auf die widerspruchslose, nicht engagierte Masse bauen, um ihre von den Interessen der Mehrheit […]

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  • Eintanz - Tanzen ist Träumen
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  • Dokumentation faschistischer, rassistischer und diskriminierender Ereignisse in und um Leipzig
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  • Zwischen Oberfläche und Tiefe trägt Nähe: Ein Flusspferd hält sein Junges eng bei sich – ein stilles Bild für Schutz, Zugehörigkeit und das, was Familien jenseits aller Oberflächlichkeit zusammenhält. Bild von butti_s auf Pixabay

    Denkanstoß des Tages – Wenn Familie an der Oberfläche des modernen Lebens zerbricht

    Gerade nach Feiertagen wie Ostern drängt sich ein Eindruck mit brutaler Klarheit auf: Viele Familien zerbrechen heute nicht am offenen Streit, sondern an einer geschniegelt […]

  • Im Rahmen des Jüdischen Jahres „Tacheles“ erinnert die Stadtbibliothek Leipzig mit der Veranstaltung zu den „Buchschicksalen“ der Henri und Martha Hinrichsen Stiftung an Verfolgung, Raub und die Zerstörung kulturellen Gedächtnisses. Bilder: smac - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz und Stadtbibliothek Leipzig

    Denkanstoß des Tages – Krieg frisst das kulturelle Gedächtnis

    Wer über Krieg spricht und nur von Frontverläufen, Waffenreichweiten, Bündnislogiken und „Abschreckungsfähigkeit“ sowie Wehrpflicht redet, spricht wie ein Buchhalter der Barbarei. Denn Krieg zerstört nie […]

  • Rund 200 Menschen beteiligten sich 2026 am Ostermarsch in Leipzig. Die Montage verdichtet den Widerspruch zwischen begrenztem Protest und der historischen wie gegenwärtigen Verwüstungskraft des Krieges. Montage: ChatGPT/Foto privat/Archiv

    Denkanstoß des Tages – Ostermärsche 2026: Der Offenbarungseid einer sedierten Gesellschaft

    Die Ostermärsche 2026 waren nicht unsichtbar. Sie fanden an deutlich über 100 Orten statt, und mehrere Zehntausend Menschen beteiligten sich daran. Die Teilnehmerzahl lag nach […]

  • Denkanstoß des Tages: Solidarität ist die härteste Waffe gegen Kapital, Krieg und politische Hörigkeit

    Was können wir tun, um die zerstörerische Macht von Kapital und ihm hörige Regierungen zu stoppen, bevor sie die Welt in ein größeres Chaos treiben, […]

  • Kein Bild

    Die Motivation des Schreibens

    George Orwell ließ sich weniger von ästhetischen Überlegungen als von der politischen Wirkmacht seines Schreibens motivieren: »Wenn ich mich dann hinsetze, um ein Buch zu […]

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Militärstrategie: Wie stellt sich die Bundeswehr zukünftig auf?
22 April 2026 - tagesschau.de
Erstmals hat die Regierung eine Militärstrategie für die Bundeswehr vorgelegt. Die Welt sei gefährlicher geworden, so Verteidigungsminister Pistorius. Als Hauptbedrohung benannte er Russland, das bereits jetzt Sabotage verübe.
Livestream: Die Nachrichten auf tagesschau24
16 April 2026 - tagesschau.de
Aktuelle Meldungen, vertiefende Analysen und Interviews: Verfolgen Sie das Programm des ARD-Nachrichtenkanals tagesschau24 hier.
Michael Immel, HR, über die Eröffnung des dritten Terminals am Flughafen FFM
22 April 2026 - tagesschau.de
Michael Immel, HR, über die Eröffnung des dritten Terminals am Flughafen FFM
USA kündigen Verlängerung der Waffenruhe mit Iran an
22 April 2026 - tagesschau.de
USA kündigen Verlängerung der Waffenruhe mit Iran an
Prozess in Istanbul nach Tod durch Vergiftung von Familie
21 April 2026 - tagesschau.de
Prozess in Istanbul nach Tod durch Vergiftung von Familie
Destination LEJ: Eine andere Flughafenpolitik muss möglich sein
22 April 2026 - Redaktion

Nun streicht Turkish Airlines Istanbul–Leipzig. Lufthansa hat München bereits gestrichen. Die Ultrakurzflüge nach Frankfurt werden folgen – Klima oder Markt, rational sind es derweil fast die gleichen Gründe. Was bleibt, ist die Frage, ob Menschen in der Region zwischen Harz und Erzgebirge oder das sich einmal Messestadt nennende Leipzig mittelfristig überhaupt noch direkt in die […]

Der Beitrag Destination LEJ: Eine andere Flughafenpolitik muss möglich sein erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

Hallo Leipzig: So startet Mittwoch, der 22. April 2026
22 April 2026 - Benjamin Weinkauf

Die Erde zu schützen, sollte jedermanns Anliegen sein. Daran erinnert heute der weltweite „Earth Day“. Die LZ stellt zwei Initiativen vor, die sich in Leipzig an dem Aktionstag beteiligen… Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt einen Eilantrag des NABU zum Ausbau der Autobahn A143 und in Lindenau können Anlieger während einer Bürgersprechstunde Ideen zur Umgestaltung ihres Spielplatzes einbringen. […]

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Bürgerumfrage 2025: Warum die Sorgen der Alten fast nichts mit den Sorgen der Jüngeren zu tun haben
22 April 2026 - Ralf Julke

Eine Stadtverwaltung sieht gern ganz mütterlich auf die Bewohner der Stadt: Sind sie zufrieden mit der städtischen Fürsorge? Fühlen sie sich wohl? Und so stellte das Amt für Statistik und Wahlen am Montag, dem 20. April, auch die Sache mit dem Wohlfühlen in den Vordergrund, als es den Kurzbericht zur „Kommunalen Bürgerumfrage 2025“ vorstellte. Rund […]

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Dornengesichte: Bertram Reineckes ganz besondere Kommentare zu Kunst, Literatur und Bestattungsprofis
22 April 2026 - Ralf Julke

Wenn einer wie Bertram Reinecke Prosa schreibt, dann werden das ganz bestimmt keine braven Mädchen- oder Knabengeschichten, auch keine Thriller. Auch wenn es darin zuweilen gespenstisch bzw. märchenhaft zugehen kann. Aber wer beim Vorlesen der Märchen der Brüder Grimm genau zugehört hat, weiß, dass es darin immer wieder auch beklemmend zugeht. So, wie das Leben […]

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Stadt führt elektronische Gesundheitskarte für Geflüchtete ein
21 April 2026 - Pressemeldung

Die Stadt Leipzig führt zum 1. Juli die elektronische Gesundheitskarte für Geflüchtete zur Gewährung von Krankenhilfeleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) ein. Diesem Vorschlag der Sozialbürgermeisterin Dr. Martina Münch ist Oberbürgermeister Burkhard Jung in seiner Dienstberatung am heutigen Dienstag, 21. April, gefolgt. Mit dieser Gesundheitskarte haben Geflüchtete deutlich leichter Zugang zur medizinischen Versorgung. Sie ermöglicht eine […]

Der Beitrag Stadt führt elektronische Gesundheitskarte für Geflüchtete ein erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

RSS Error: WP HTTP Error: cURL error 7: Failed to connect to www.dielinke-sachsen.de port 443 after 19 ms: Could not connect to server

Klassenkampf von oben: Positiv auf Rentenwahn getestet
21 April 2026
Klassenkampf von oben: Positiv auf Rentenwahn getestet
Merz positiv auf Rentenwahnsinn getestet: Kanzler will gesetzliches Altersruhegeld auf »Basisabsicherung« kürzen. Sozialverbände und Linke warnen vor Armutsfalle.
Kommentar: Erpressung statt Diplomatie
21 April 2026
Kommentar: Erpressung statt Diplomatie
Erneut haben sich Vertreter Havannas und Washingtons getroffen. Doch Grund für Optimismus gibt es nicht. Statt dessen setzen die USA ihre Drohungen gegen Kuba fort.
Medienschau: Hundepfeifen
21 April 2026
Medienschau: Hundepfeifen
Einmal im Jahr packt das BKA seine Hundepfeifen aus, die Polizeiliche Kriminalstatistik wurde am Montag vorgestellt. Die Presse hört gut auf hoher Frequenz.
Kommentar: Grenzen einreißen
21 April 2026
Kommentar: Grenzen einreißen
Seit Dienstag ist es amtlich: Japans Regierung hat die Lockerung der Regeln für den Rüstungsexport, auf die sie sich kürzlich geeinigt hat, jetzt in aller Form beschlossen.
Porträt: Umsteiger des Tages: Julian Röpcke
21 April 2026
Porträt: Umsteiger des Tages: Julian Röpcke
Das Coming-Out des Bild-Journalisten Julian Röpcke, demnächst bei einem Drohnenhersteller einzusteigen, ist möglicherweise Teil eines umfassenderen Coming-Outs der ganzen deutsch-ukrainischen Rüstungskooperation.
Den Unterdrückern mit den eigenen Händen der Arbeit entgegentreten
22 April 2026 - Jorge Ernesto Angulo Leiva

Wladimir I. Lenin setzte sich für die Sache aller Proletarier ein und vollbrachte gemeinsam mit den Proletariern seines Landes die erste wahre Revolution menschlichen Charakters in der Geschichte

Gegen Verleumdung und Hass: Weder Sklaven noch Untertanen
7 April 2026 - Francisco Arias Fernández

Einige Kongressabgeordnete die Hass gegen Kuba predigen und mit großem Geschrei versuchen, einen Vernichtungskrieg anzuzetteln, während sie sich am menschlichen Leid ergötzen, das durch alle möglichen wirtschaftlichen Strangulierungsmaßnahmen verursacht wird. Drei Monate ohne Öl könnten den von ihnen selbst geschaffenen „Kessel“ zur Explosion bringen. 

In Villa Clara erzeugen fast 400 staatliche un private Akteure erneuerbare Energie
22 April 2026 - Ángel Freddy Pérez Cabrera

Die Provinz verfügt über eine installierte Leistung von fünf Megawatt im staatlichen Sektor, zusätzlich zu 214 privaten Unternehmen, die weitere 5,5 Megawatt produzieren.

Was wir dem Biogas schulden
7 April 2026 - Ángel Freddy Pérez Cabrera

Vor Jahren erlebte die Nutzung dieser Energiequelle in mehreren Teilen des Landes einen Boom, wurde aber aus verschiedenen Gründen aufgegeben

Schnellboote gegen Flugzeugträger
22 April 2026 - Emilia Reed, especial para Granma

Auf dem V. Internationalen „Patria“-Kolloquium, das letzte Woche in Havanna stattfand, erläuterte der chilenische Wissenschaftler Pedro Santander, warum Kommunikation in modernen Kriegen nicht mehr nur eine Nebenfront, sondern ein entscheidendes Schlachtfeld ist

Kriminalbeamter zu Gewalt gegen Frauen: Das Risiko Mann
22 April 2026 - Laura Catoni
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Petersberger Klimadialog und Irankrieg: Nicht jeder hört den Weckruf
22 April 2026 - Jonas Waack
Auf dem Petersberger Klimadialog betonen viele, wie wichtig in Zeiten hoher Ölpreise Klimaschutz ist. Doch das Bild wird schnell rissig. mehr...
Grüne wollen „Nur Ja heißt Ja“: Eine Frage der Zustimmung
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Wann ist Sex einvernehmlich? Die Grünen wollen, dass alle Beteiligten ausdrücklich zustimmen. Das könnte Vergewaltigungsopfer besser schützen. mehr...
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Prinz Reuß, mutmaßlicher Anführer eines geplanten Reichsbürger-Putschs, will von seinen Mit­ver­schwö­re­r*in­nen eigentlich nur ausgenutzt worden sein. mehr...
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Der französische Diplomat Jacques Audibert hat 2015 das Wiener Abkommen über das iranische Atomprogramm mitverhandelt. Was sagt er zum aktuellen Konflikt? mehr...
Essays | „An den Rändern“: Elena Ferrantes Vision einer Literatur jenseits des Patriarchats
22 April 2026 - Anna Raab
Essays | „An den Rändern“: Elena Ferrantes Vision einer Literatur jenseits des Patriarchats
Bestsellerautorin Elena Ferrante zeigt in vier Vorträgen, wie weibliche Wahrheit auch aus männlichem Erbe entstehen kann – vor allem Dante spielt eine große Rolle. Eine Hymne an das Lesen und das Schreiben jenseits patriarchaler Grenzen „An den Rändern“: Elena Ferrantes Vision einer Literatur jenseits des Patriarchats

Im Jahr 2020 erhielt Elena Ferrante eine Einladung der Universität Bologna, sie sollte dort eine Poetikvorlesung abhalten. Ungewöhnlich daran ist weniger, dass die Pandemie den Plan durchkreuzte – die bereits konzipierten Vorträge wurden später in einem Theater präsentiert – als dass die Autorin nicht physisch hätte erscheinen können. Denn Elena Ferrante ist ein Pseudonym, die Identität der italienischen Bestsellerautorin ist bis heute nicht offiziell bestätigt, aller ambitionierten bis übergriffigen Recherchen von Journalisten zum Trotz.

Ein nicht zu unterschätzender Kniff in dieser Mythologisierung ist die auktoriale Entscheidung, explizit als Frau rezipiert zu werden: Nicht nur der weiblich gelesene Name, auch ihre so leb

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

In einer durchrationalisierten Welt lehrt uns Wal Timmy wieder zu hoffen
22 April 2026 - Katharina Schmitz
In einer durchrationalisierten Welt lehrt uns Wal Timmy wieder zu hoffen
Vor der Insel Poel etabliert sich rund um den gestrandeten Buckewal eine moralische Schlammschlacht: Kosten wurden berechnet, Empathie für den Fisch auf dem Teller eingefordert. Dabei geht es hier um etwas zutiefst menschliches In einer durchrationalisierten Welt lehrt uns Wal Timmy wieder zu hoffen

Vor ein paar Tagen postete die Münchner Schriftstellerin Amelie Fried sinngemäß, der Welt wäre geholfen, wenn Menschen zu so viel Empathie füreinander fähig wären wie für diesen Wal. Das erschien mir einfach falsch. Es klang kalt – und für eine Schriftstellerin erstaunlich unliterarisch. Wozu brauchen wir noch Literatur, wenn ein im echten Leben gestrandeter Wal nicht einmal mehr ein Märchen schreiben darf, das vielleicht gut ausgeht?

Ihre Bemerkung erinnerte an jene Debatten während der COVID-19-Pandemie, in denen das Leben fast ausschließlich rational verwaltet wurde. Zahlen, Kurven, Maßnahmen. Was, wenn man „nur“ Krebs im Endstadium hatte? Was ist mit den Angehörigen, denen selbst das gemeinsame Traue

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Apple-CEO tritt zurück: Tim Cook hat die Smartphone-Revolution in die ganze Welt getragen
22 April 2026 - Dara Kerr
Apple-CEO tritt zurück: Tim Cook hat die Smartphone-Revolution in die ganze Welt getragen
15 Jahre hat Tim Cook Apple geführt und den Tech-Giganten zu einem der mächtigsten und profitabelsten Unternehmen der Welt gemacht. Eine bahnbrechende Innovation gab es unter ihm allerdings nicht Apple-CEO tritt zurück: Tim Cook hat die Smartphone-Revolution in die ganze Welt getragen

Nach 15 Jahren als Apple-CEO hat Tim Cook seinen Rücktritt angekündigt. Mit 65 Jahren hinterlässt er eines der profitabelsten börsennotierten Unternehmen der Geschichte, das unter seiner Führung eine weltweite Smartphone-Revolution ausgelöst hat.

Als Experte für Logistik startete Cook seine Karriere bei Apple bereits im Jahr 1998, wo er zunächst den globalen Vertrieb und das operative Geschäft verantwortete. Schon 2009 vertrat er Steve Jobs interimsmäßig an der Unternehmensspitze, da sich dieser aufgrund seiner Krebserkrankung zurückziehen musste. Nur wenige Monate vor Jobs’ Tod, wurde Cook im Jahr 2011 schließlich fest zum CEO ernannt.

Steve Jobs’ Nachfolge galt als gewaltige Aufgabe. Cook hat diese Herausforderung

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Trennung von Werk und Autor: Warum gute Texte von schlechten Menschen stammen können
22 April 2026 - Velten Schäfer
Trennung von Werk und Autor: Warum gute Texte von schlechten Menschen stammen können
Im Rückblick fällt oft auf: Wichtige, humanistische Texte wurden von ziemlich problematischen Typen verfasst. Sollten wir sie deshalb nicht mehr lesen? Nein, findet unser Autor, denn wir entscheiden, was wir aus dem Geschriebenen machen Trennung von Werk und Autor: Warum gute Texte von schlechten Menschen stammen können

Das Paradoxe gehört zu den faszinierendsten und zugleich prägendsten Eigenschaften des menschlichen Geistes. Obwohl die soziologische Philosophie bereits vor geraumer Zeit den „Tod des Subjekts“ verkündete, ist dieser Begriff heute präsenter denn je – so als hätte die Totenerklärung sein eigentliches Comeback erst ausgelöst.

Gleiches gilt in der Literaturwissenschaft: Der von Roland Barthes verkündete „Tod des Autors“ ist auch schon eine Weile her. Und einerseits wird niemand mehr bestreiten, dass sich Texte von denen lösen können, die sie verfasst haben. Im Geflecht gesellschaftlicher Diskurse können sie ganz neue Bedeutungen erlangen.

Doch andererseits fällt es uns so schwer wie nie, zwei Dinge zu akz

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187.000 Tonnen hochradioaktiver Müll: Wohin mit den alternden Castoren?
22 April 2026 - Carlos Hanke Barajas
187.000 Tonnen hochradioaktiver Müll: Wohin mit den alternden Castoren?
Wie gefährlich ist unser Strahlenmüll? Wann wird es endlich ein sicheres Endlager geben? Und warum dauert die Suche nach einem Standort so lange? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Ende der Atomkraft in Deutschland 187.000 Tonnen hochradioaktiver Müll: Wohin mit den alternden Castoren?1. Wie gefährlich ist unser Strahlenmüll?

Wenn er von der Umwelt nicht korrekt abgeschirmt wird, ist die Strahlung beispielsweise von abgebrannten Brennstäben aus Atomkraftwerken nach wenigen Minuten tödlich. Deshalb muss garantiert werden, dass solcher Müll 1.000.000 Jahre sicher verwahrt wird. Wahnsinn!

Die Technologie der atomaren Stromerzeugung wurde in Deutschland gerade einmal 57 Jahre genutzt. Zum Vergleich: Der Homo sapiens lebt seit 45.000 Jahren in Mitteleuropa.

2. Seit wann wird ein Lagerkonzept für diesen Müll gesucht?

Praktisch seit 1977. Damals erklärte der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) den Salzstock von Gorleben für geeignet. Die Atomkonzerne begannen deshalb dort ein unterirdisches Erkundungsbergw

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