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Oberndorf

Gesamtstreckenverlauf von FRIEDEN GEHT!

FRIEDEN GEHT! Staffellauf 2018 gegen Rüstungsexporte – von Max Weber

25. Januar 2018 Michael Lindner 0

Deutschland gehört seit langem zu den führenden Rüstungsexport-Ländern. Dies gilt sowohl für Kleinwaffen (z.B. Pistolen und Gewehre) als auch für Großwaffensysteme (z.B. Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und […]

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  • Demokratie, Grundrechte, Rechtsstaat und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Wer Transparenz abbaut, soziale Rechte schwächt und staatliche Kontrolle ausweitet, greift ihre Substanz an und öffnet Türen für den Faschismus. Foto von Markus Spiske auf Unsplash

    Denkanstoß des Tages – Die Bundesrepublik baut sich zurück

    Demokratien werden nicht immer gestürzt. Manchmal werden sie abgewickelt. Der Bundestag tagt. Die Ministerien bleiben geöffnet. Die Nachrichtensendungen beginnen pünktlich. Kein Panzer fährt vor dem […]

  • Igor Levit (links) und Danger Dan vor dem ZDF-Studio in München. Dort sollte ihr gemeinsamer Auftritt mit dem Lied „Keine Angst“ für die Kabarettsendung „Die Anstalt“ aufgezeichnet werden. Fotoquelle: https://www.facebook.com/share/p/1D94df4sko/

    Denkanstoß des Tages – Keine Angst

    Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk antifaschistische Kunst auslädt und die extreme Rechte zum normalen Gesprächspartner macht Am Wochenende waren wir mit unseren Fahrrädern auf dem Kunstmarkt […]

  • Bundeskanzler Friedrich Merz bei seiner ersten Regierungserklärung im Deutschen Bundestag am 14. Mai 2025. Foto: Bundesregierung / Sandra Steins

    Denkanstoß des Tages – Was nach einem Jahr Merz bleibt …

    Ein Jahr Bundesregierung. Ein Jahr Friedrich Merz. Ein Jahr Schwarz-Rot. Wer die Bilanz dieser Regierung jetzt zieht, darf nicht erst bei Gesetzen, Kabinettsbeschlüssen und Sonntagsreden […]

  • Sozialabbau, Vermögenskonzentration und Misstrauen treiben die soziale Kluft auseinander. Der Essay zeigt: Demokratie braucht Solidarität, öffentliche Daseinsvorsorge und faire Besteuerung statt Entsolidarisierung und Rechtsruck. Grafik: ChatGPT

    Denkanstoß des Tages – Der Kopf im Sand und die kalte Hand der Reform

    Warum der 1. Mai 2026 ein Warnzeichen für Sozialstaat, Demokratie und Solidarität bleibt Der 1. Mai 2026 hätte ein Einschnitt sein können. Er hätte der […]

  • Zwischen Oberfläche und Tiefe trägt Nähe: Ein Flusspferd hält sein Junges eng bei sich – ein stilles Bild für Schutz, Zugehörigkeit und das, was Familien jenseits aller Oberflächlichkeit zusammenhält. Bild von butti_s auf Pixabay

    Denkanstoß des Tages – Wenn Familie an der Oberfläche des modernen Lebens zerbricht

    Gerade nach Feiertagen wie Ostern drängt sich ein Eindruck mit brutaler Klarheit auf: Viele Familien zerbrechen heute nicht am offenen Streit, sondern an einer geschniegelt […]

Aktuelle Nachrichten

  • Tagesschau
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  • Der Freitag
Anschlag auf CSD Berlin: Tatverdächtiger ist tot
26 Juli 2026 - tagesschau.de
Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist der gesuchte Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Die Einsatzkräfte waren zu einer Gartenlaube in Berlin ausgerückt.
Angriff auf CSD Berlin: Tatverdächtiger war polizeibekannter Islamist
26 Juli 2026 - tagesschau.de
Wie konnte ein polizeibekannter Islamist offenbar einen Angriff in Berlin verüben? Nach dem Anschlag auf Teilnehmer des CSD in Berlin werden die Fragen an die Behörden lauter. Eine Recherche von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung.
CSD-Anschlag in Berlin: Bundeskanzler Merz beschwört Zusammenhalt
26 Juli 2026 - tagesschau.de
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD trauern die Hauptstadt und das Land. Kanzler Merz appelliert an den Zusammenhalt. Viele Bundespolitiker drücken ihr Entsetzen und Mitgefühl für die Opfer aus. Einige richten bereits den Blick auf mögliche Konsequenzen.
FAQ: Was über den Angriff auf den Berliner CSD bekannt ist
26 Juli 2026 - tagesschau.de
Eine Tote, mehrere Verletzte: Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin herrschen Trauer und Entsetzen. Was ist über den Ablauf der Tat am späten Samstagabend bekannt? Und was über den mutmaßlichen Täter und sein Motiv?
Liveblog zu Angriff auf CSD: ++ Dobrindt: "Keine weitere Gefährdung" ++
26 Juli 2026 - tagesschau.de
Nach dem Tod des Tatverdächtigen vom Anschlag beim CSD in Berlin geht Bundesinnenminister Dobrindt von keiner weiteren Gefährdung aus. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen.
Das Wochenende, 25./26. Juli 2026: Anschlag auf den Berliner CSD und Auftakt in die neue Regionalliga-Saison
26 Juli 2026 - René Loch

Am Samstagabend rast bei einem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag ein Fahrzeug in eine Menschenmenge beim CSD in Berlin. Eine Frau stirbt, dutzende Menschen werden verletzt und der mutmaßliche Täter ist offenbar tot. In Leipzig und anderen Städten gibt es Solidaritätsaktionen. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende, 25./26. Juli 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber […]

Der Beitrag Das Wochenende, 25./26. Juli 2026: Anschlag auf den Berliner CSD und Auftakt in die neue Regionalliga-Saison erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

Brückenabriss: Kurzzeitige Sperrung der Autobahn A14 zwischen Grimma und Mutzschen
26 Juli 2026 - Pressemeldung

Aufgrund des notwendigen Abbruchs der über die Autobahn A14 führenden, bereits gesperrten, Brücke nahe Grottewitz muss die A14 von Freitag, 31. Juli, 20.00 Uhr bis voraussichtlich Montag, 3. August, 5.00 Uhr voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Abfahrt Mutzschen S 38 zur Auffahrt Grimma und umgekehrt. Im Zuge der Sperrung erfolgt auch die […]

Der Beitrag Brückenabriss: Kurzzeitige Sperrung der Autobahn A14 zwischen Grimma und Mutzschen erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

Polizeibericht 26. Juli: Brand eines Wohnhauses, Motorradunfall im Landkreis Leipzig, Ermittlungserfolg
26 Juli 2026 - Pressemeldung

Ermittlungserfolg – Tatverdächtiger geschnappt Ort: Leipzig, Zeit: 24.07.2026 Am Freitagvormittag konnte die Polizeidirektion Leipzig einen 43-Jährigen festnehmen, welcher mutmaßlich für mehrere Raubstraftaten verantwortlich ist. Die Ermittlungen des Raubkommissariats der Leipziger Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Leipzig führten am gestrigen Tag dazu, dass der Tatverdächtige (deutsch) mit Unterstützung des Fachdienstes Einsatzzüge in einer Wohnung im Leipziger Norden […]

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Neue Auto-Karte im Regionalatlas: Sachsen ist das Flächenland mit der geringsten Pkw-Dichte
26 Juli 2026 - Ralf Julke

Wenn ein Bundesland ein relativ dicht gestaffeltes, funktionierendes ÖPNV-System besitzt, brauchen viele seiner Bewohner in der Regel keinen privaten Pkw. Wenn dann jeder dritte Einwohner auch noch in einer der Großstädte mit funktionierendem ÖPNV lebt, sinkt der Bedarf weiter. Und so überrascht es auch nicht, dass Sachsen mit 544 Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern […]

Der Beitrag Neue Auto-Karte im Regionalatlas: Sachsen ist das Flächenland mit der geringsten Pkw-Dichte erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

Erinnerung an die Altenburger Firma Otto Seyffart: Grassi Museum zeigt „Beschläge!“
26 Juli 2026 - Redaktion

Im Grassi Museum für angewandte Kunst kann man auch immer wieder Kostbarkeiten des historischen Kunsthandwerks aus der Leipziger Region bewundern. Seit dem 19. Juli zeigt das Museum zum Beispiel die Sonderausstellung „Beschläge! Die Firma Otto Seyffart, Altenburg. Sie wird bis zum 4. Oktober gezeigt. Das Altenburger Unternehmen Otto Seyffart zählte zu den großen Akteuren in […]

Der Beitrag Erinnerung an die Altenburger Firma Otto Seyffart: Grassi Museum zeigt „Beschläge!“ erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

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Feuerfronten: Finanziell ausgetrocknet
26 Juli 2026
Feuerfronten: Finanziell ausgetrocknet
Kürzungen beim Etat für den Waldbrandschutz verhindern eine bessere Feuerbekämpfung in Spanien. Feuerwehrleute fordern höhere Löhne und Festanstellung. In Südfrankreich breiten sich die Brände derweil weiter aus.
Kommentar: Störenfried beseitigt
26 Juli 2026
Kommentar: Störenfried beseitigt
Die Mitgliedstaaten des IStGH haben am Freitag mit klarer Mehrheit den Chefankläger des Den Haager Gerichts, den Briten Karim Khan, seines Amtes enthoben. Das ist ein Erfolg für die Trump-Administration.
Medienschau: Langeweile (Teil 2)
26 Juli 2026
Medienschau: Langeweile (Teil 2)
Da sollte eine Kabinettsumbildung seine Handlungsstärke und Entschlossenheit demonstrieren, und prompt misslingt dem Kanzler der Auftritt. Die Leute in den eigenen Reihen macht solche Wurstigkeit ganz kirre.
Kommentar: Effekthascherei
26 Juli 2026
Kommentar: Effekthascherei
Die ironische Konsequenz der ukrainischen Angriffe ist, dass kurzfristig Russland von den Preissteigerungen am Ölmarkt profitieren wird. Vermutlich ist dieses Vorgehen eigentlich keine Strategie.
Porträt: Kleinkriminelle des Tages: Fallschirmjäger
26 Juli 2026
Porträt: Kleinkriminelle des Tages: Fallschirmjäger
Laut Bild am Sonntag ermittelt die Staatsanwaltschaft Kempten gegen fünf Bundeswehr-Soldaten wegen Diebstahlverdachts. Sie waren Teil des Kontingents von 450 deutschen Uniformierten, die zur Evakuierung im August 2021 nach Kabul geschickt wurden.
“Die Blockade gegen Kuba ist einAkt des Staatsterrorismus gegen ein ganzes Volk”
1 Juni 2026 - Redacción Internacional

Zahlreiche Stimmen in verschiedenen Ländern erhoben sich am Wochenende zur Unterstützung der Insel

Präsident Díaz-Canel bekräftigt Kubas Engagement für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte
23 Juli 2026 - Leticia Martínez Hernández

Der Präsident traf sich mit George Katrougalos, dem unabhängigen Experten des UN-Menschenrechtsrats für die Förderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung 

Kubanischer Vizepräsident nimmt an der Eröffnung des V. Eurasischen Wirtschaftsforum teil
29 Mai 2026 - Wilmer Rodríguez

Alle Staats- und Regierungschefs, die sprachen, betonten die Notwendigkeit der digitalen Integration und des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Stärkung des Marktes der Eurasische Wirtschaftsunion

Die Rückkehr des McCarthyismus: Die Farce des Berichts, der Kuba zum perfekten Feind stilisiert
23 Juli 2026 - Raúl Antonio Capote

Der Bericht des US-Außenministeriums gegen Kuba entbehrt jeglicher Beweisgrundlage und basiert auf einer ideologischen Erzählung, die Klischees des Kalten Krieges wieder aufwärmt.

Kuba: Eine Insel des Friedens und der Solidarität
29 Mai 2026 - Elson Concepción Pérez

Unsere Ruhe wird beeinträchtigt bleiben, solange die Blockade, militärische Drohungen und andere Maßnahmen der US-Regierungen gegen diese Insel des Friedens und der Solidarität bestehen


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Politik | Meine Sehnsucht nach mehr Niveau: Warum autoritäre Regimes gebildetere Politiker haben
27 Juli 2026 - Velten Schäfer
Politik | Meine Sehnsucht nach mehr Niveau: Warum autoritäre Regimes gebildetere Politiker haben
Velten Schäfer macht eine unangenehme Beobachtung: Anti-westliche Politiker haben inzwischen oft mehr „Format“ als westliche. Das ist nicht grundlos der Fall Meine Sehnsucht nach mehr Niveau: Warum autoritäre Regimes gebildetere Politiker haben

Es ist wohl Zeit für ein Geständnis, das möglicherweise politisch anstößig klingt: Ich sehne mich zunehmend nach politischem Spitzenpersonal mit einem gewissen Niveau und Format.

Das klingt abgegriffen, so à la Stefan Effenberg, dem tendenziell unangenehmen Ex-Fußballer, der ständig nach „echten Typen“ schreit und vermutlich nur sich selbst damit meint. Mein heimlicher Wunsch beißt sich auch etwas mit einem Umfeld, das zwar nicht den Klassenkampf, aber immerhin eine symbolische Klassismus-Kritik entdeckt hat. Denn ist „Format“, zumal in der Politik, nicht nur ein anderes Wort für „elitärer Habitus“, für bürgerliche Distinktion?

Dennoch überfällt mich der Gedanke immer wieder. Zuletz

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Nach CSD-Angriff: „Wir als queere Community lassen uns auch in der Trauer nicht spalten“
26 Juli 2026 - Ebru Taşdemir
Nach CSD-Angriff: „Wir als queere Community lassen uns auch in der Trauer nicht spalten“
Am Samstagabend rast ein Mann während des Berliner CSD in eine Menschenmenge. Bundesinnenminister Dobrindt spricht von 29 Verletzten. Eine Frau stirbt. Zehntausend Menschen versammeln sich in Berlin, um gemeinsam zu trauern Nach CSD-Angriff: „Wir als queere Community lassen uns auch in der Trauer nicht spalten“

Nur wenige Meter vom Anschlagsort im Tiergarten treffen sich am Sonntagnachmittag Tausende von Menschen. Der Anschlag auf den Berliner CSD, die größte queere Veranstaltung der Hauptstadt, ist nicht einmal 24 Stunden her. Vielen Anwesenden sind der Schock, die Wut, die Trauer über die Tat noch ins Gesicht geschrieben. Meist junge Menschen um die 30 sind zum Community-Gedenken gekommen.

Mehr als ein Dutzend Pride- und Transgender-Fahnen sind in der Menge zu sehen. Viele der Anwesenden können ihre Tränen kaum zurückhalten, liegen sich in den Armen, weinen. Einige Hände umschließen Blumensträuße, die später am Brandenburger Tor hinterlassen werden.

Die Abschlussparty endete gestern Abend abrupt: Mehrere zehntausend fröhlich Feiernde de

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Antike Nymphomaninnen oder Sexflaute heute: Immer soll weibliche Lust kontrolliert werden
26 Juli 2026 - Jean Menzies
Antike Nymphomaninnen oder Sexflaute heute: Immer soll weibliche Lust kontrolliert werden
In der Antike galten Frauen als das sexuell aktivere Geschlecht – schärfer auf Sex, triebhafter und lustgetriebener als Männer. Warum hat sich diese Wahrnehmung gewandelt? Antike Nymphomaninnen oder Sexflaute heute: Immer soll weibliche Lust kontrolliert werden

Wie Sie vermutlich schon gehört haben, haben die Menschen weltweit immer weniger Sex. In Großbritannien und den USA, in Frankreich und Australien nimmt die Häufigkeit sexueller Kontakte ab (auch wenn die Dänen diesem Trend offenbar entgegensteuern). Im Jahr 2018 sprach das US-Magazin „The Atlantic“ von einer „Sex-Rezession“, während die britische Tageszeitung „Telegraph“ im Dezember einen Artikel mit der Überschrift „Sex stirbt aus. Und warum das wichtig ist“ veröffentlichte.

Als Altertumswissenschaftlerin mit einem besonderen Interesse an der Geschichte der Sexualität finde ich diese „Dürre“ faszinierend – nicht zuletzt, weil einige der Artikel, die ich gelesen habe, offenbar dara

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Kulturkampf ist keine Erfindung von heute. Man kann viel von der DDR lernen
26 Juli 2026 - Karsten Laske
Kulturkampf ist keine Erfindung von heute. Man kann viel von der DDR lernen
Kurz vor Stalins Tod und dem 17. Juni 1953 wird den Bühnen im Osten das Theaterkonzept des sowjetischen Regisseurs Konstantin Stanislawski zur Nachahmung empfohlen, was sich vor allem gegen Bertolt Brecht und seine Theorie richtet Kulturkampf ist keine Erfindung von heute. Man kann viel von der DDR lernen

Was mag, sagen wir, eine Zwirnerin der Kammgarnspinnerei „Otto Buchwitz“ im sächsischen Glauchau im April 1953 gedacht haben, als ihr auf der Frontseite des SED-Zentralorgans Neues Deutschland ein wortreicher Artikel präsentiert wurde, in dem, mit keinem Autorennamen unterzeichnet geradezu im Rang einer offiziellen Verlautbarung, stand: „Für den Sieg des Sozialistischen Realismus auf der Bühne. Zur Stanislawski-Konferenz in Berlin“? Das ist ja nun aber wirklich sehr speziell! Ist denn sonst nichts passiert in der Welt?

Sollte sie tatsächlich so gedacht haben, es wäre genau jener Vorwurf, der Kulturkämpfe stets begleitet: Kommt zur Besinnung, Leute, kümmert euch um Wichtiges! Was meckerst du, antwortet der Textilfachfrau nun die

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„BMW hat sich KZ-Häftlinge von der SS geliehen“: Historiker über deutsche NS-Profiteure
26 Juli 2026 - Hanna Israel
„BMW hat sich KZ-Häftlinge von der SS geliehen“: Historiker über deutsche NS-Profiteure
Familien wie Quandt, Porsche-Piëch und Flick zählen bis heute zu den reichsten Deutschlands. Historiker David de Jong zeigt: Ihr Reichtum entstand durch Enteignung jüdischer Unternehmer und Zwangsarbeit in KZ-Außenlagern. Ein Gespräch „BMW hat sich KZ-Häftlinge von der SS geliehen“: Historiker über deutsche NS-Profiteure

Ihre Namen stehen für Autos, Banken, Lebensmittel und Stiftungen. Doch hinter dem Reichtum von Familien wie Quandt, Porsche-Piëch, Oetker, von Finck, Flick und Kühne liegt eine Geschichte von NS-Verbrechen. Jüdische Eigentümer wurden aus Unternehmen gedrängt, geraubte Betriebe übernommen, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge in Fabriken eingesetzt.

Nach dem Krieg blieben Vermögen erhalten, Täter wurden zu Mitläufern erklärt. Heute schmücken sich Unternehmen und Stiftungen mit den Namen erfolgreicher Patriarchen – und trennen deren wirtschaftlichen Aufstieg gern von den Verbrechen, die ihn ermöglichten. Im Interview spricht der Historiker David de Jong, dessen Großvater, ein niederländischer Strumpffabrikant, im

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