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Frauen

painting "PRIMITIVE MAN HUNTING ANIMALS" at the Museum of Vietnamese History

Brauchen wir einen Frauentag? #gleichberechtigung

8. März 2019 Michael Lindner 0

Wir leben im 21. Jahrhundert. Und daher sollte doch dieser Frauentag ein Relikt aus der Urzeit sein. Mehrere Hunderttausend Jahre später, seit Männer eine Geschlechtertrennung […]

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  • Zwischen Oberfläche und Tiefe trägt Nähe: Ein Flusspferd hält sein Junges eng bei sich – ein stilles Bild für Schutz, Zugehörigkeit und das, was Familien jenseits aller Oberflächlichkeit zusammenhält. Bild von butti_s auf Pixabay

    Denkanstoß des Tages – Wenn Familie an der Oberfläche des modernen Lebens zerbricht

    Gerade nach Feiertagen wie Ostern drängt sich ein Eindruck mit brutaler Klarheit auf: Viele Familien zerbrechen heute nicht am offenen Streit, sondern an einer geschniegelt […]

  • Im Rahmen des Jüdischen Jahres „Tacheles“ erinnert die Stadtbibliothek Leipzig mit der Veranstaltung zu den „Buchschicksalen“ der Henri und Martha Hinrichsen Stiftung an Verfolgung, Raub und die Zerstörung kulturellen Gedächtnisses. Bilder: smac - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz und Stadtbibliothek Leipzig

    Denkanstoß des Tages – Krieg frisst das kulturelle Gedächtnis

    Wer über Krieg spricht und nur von Frontverläufen, Waffenreichweiten, Bündnislogiken und „Abschreckungsfähigkeit“ sowie Wehrpflicht redet, spricht wie ein Buchhalter der Barbarei. Denn Krieg zerstört nie […]

  • Rund 200 Menschen beteiligten sich 2026 am Ostermarsch in Leipzig. Die Montage verdichtet den Widerspruch zwischen begrenztem Protest und der historischen wie gegenwärtigen Verwüstungskraft des Krieges. Montage: ChatGPT/Foto privat/Archiv

    Denkanstoß des Tages – Ostermärsche 2026: Der Offenbarungseid einer sedierten Gesellschaft

    Die Ostermärsche 2026 waren nicht unsichtbar. Sie fanden an deutlich über 100 Orten statt, und mehrere Zehntausend Menschen beteiligten sich daran. Die Teilnehmerzahl lag nach […]

  • Denkanstoß des Tages: Solidarität ist die härteste Waffe gegen Kapital, Krieg und politische Hörigkeit

    Was können wir tun, um die zerstörerische Macht von Kapital und ihm hörige Regierungen zu stoppen, bevor sie die Welt in ein größeres Chaos treiben, […]

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    Die Motivation des Schreibens

    George Orwell ließ sich weniger von ästhetischen Überlegungen als von der politischen Wirkmacht seines Schreibens motivieren: »Wenn ich mich dann hinsetze, um ein Buch zu […]

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Straße von Hormus wieder gesperrt - wie geht es jetzt weiter?
18 April 2026 - tagesschau.de
Neue Verhandlungen mit den USA waren das Ziel. Nun hat Iran die Öffnung der Straße von Hormus aber wieder rückgängig gemacht. Wie geht es jetzt weiter? Und was bedeutet das für die Waffenruhe?
Diskussion um Raketen-Engpass in Israel
18 April 2026 - tagesschau.de
Libanon, Gaza, Iran: Israel kämpft an vielen Fronten und verteidigt sich mit einem der modernsten Raketenabwehrsysteme der Welt. Doch ein Experte warnt: Für "Iron Dome" und Co. könnte es bald keine Raketen mehr geben. Von J. Segador.
Französischer Blauhelmsoldat im Libanon getötet - Angriff der Hisbollah vermutet
18 April 2026 - tagesschau.de
UN-Soldaten beseitigten auf einer Straße im Süden Libanons Sprengsätze. Dabei gerieten sie unter Beschuss. Ein französischer Soldat wurde getötet. Frankreich vermutet die pro-iranische Hisbollah hinter dem Angriff.
Iran-Liveblog: ++ Bundesregierung verurteilt Angriff auf Blauhelme ++
18 April 2026 - tagesschau.de
Die Bundesregierung hat den tödlichen Angriff auf UN-Soldaten im Libanon scharf verurteilt. US-Präsident Trump lässt sich nach eigenen Angaben nicht von der iranischen Blockade der Straße von Hormus unter Druck setzen.
Livestream: Die Nachrichten auf tagesschau24
16 April 2026 - tagesschau.de
Aktuelle Meldungen, vertiefende Analysen und Interviews: Verfolgen Sie das Programm des ARD-Nachrichtenkanals tagesschau24 hier.
CAGGTUS: Die Gaming-Community trifft sich in Leipzig + Videos
18 April 2026 - Thomas Köhler

Es ist wieder CAGGTUS-Zeit in Leipzig und seit Donnerstag 18 Uhr zocken etwa 2.300 Gamerinnen und Gamer, bis zu 70 Stunden lang, gleichzeitig auf Deutschlands größter LAN Party. Das ist aber längst nicht alles, das CAGGTUS-Festival hat viel mehr zu bieten. Auf 40.000 m² findet man, neben der LAN-Party, High Tech PCs und Zubehör, Merchandising […]

Der Beitrag CAGGTUS: Die Gaming-Community trifft sich in Leipzig + Videos erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

Wegen Beihilfe zum Missbrauch durch Unterlassen angeklagt: Freispruch für Schulsozialarbeiterin
18 April 2026 - Lucas Böhme

Seit Ende Februar stand eine Schulsozialarbeiterin wegen Beihilfe zum schweren sexuellen Missbrauch durch Unterlassen vor dem Amtsgericht: Die junge Frau soll die Herausgabe von Daten zu einer Schülerin zunächst verweigert und damit Missbrauchshandlungen durch den Vater des Kindes ermöglicht haben. Nun endete der großteils nicht öffentliche Prozess mit einem Freispruch. Die Anklage hat allerdings Berufung […]

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Kommentar: Die Umweltzone in Leipzig ist bald Geschichte
18 April 2026 - Thomas Köhler

Am 16. April 2026 meldete die Stadtverwaltung Leipzig: „Luftqualität in Leipzig deutlich verbessert: Umweltzone nicht mehr erforderlich“. Ein Traum zweier Fraktionen im Leipziger Stadtrat geht somit in Erfüllung, begonnen hatte es mit Anträgen der AfD in den Jahren 2020 und 2021. Diese wurden sowohl von der Verwaltung als auch vom Stadtrat abgelehnt. 2024 sprang die […]

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Brunnenwasseranalysen im Kreis Nordsachsen: Die Nitratergebnisse sind immer noch viel zu hoch
18 April 2026 - Redaktion

In den letzten 15 Jahren machte das Labormobil vom VSR-Gewässerschutz auch in verschiedenen Städten im Kreis Nordsachsen Station. Auch dort konnten Bürger Brunnenwasseranalysen durchführen lassen. Zusätzlich sandten viele Brunnenbesitzer ihre Wasserprobe mit der Post zur Überprüfung. Erstmalig stellt die gemeinnützige Organisation jetzt auch die Entwicklung der Nitratbelastung von 2011 bis 2025 mit Hilfe der 1.000 […]

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40-jähriger bei Schwerpunktkontrollen am Leipziger Hauptbahnhof ins Visier geraten
18 April 2026 - Pressemeldung

Bei den Schwerpunktkontrollen der Leipziger Bundespolizei und der Gemeinsamen Einsatzgruppe Bahnhof-Zentrum (GEG BaZe) geriet am Mittwoch ein 40-jähriger Deutscher ins Visier der Beamten. Schnell stellten die Beamten bei der Kontrolle des Mannes in der Westhalle des Leipziger Hauptbahnhofes ein Springmesser in seiner Jackentasche fest. Völlig überrascht gab der 40-jährige an, dass er noch ein „kleines […]

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Streik bei Lufthansa: Abgehoben zur Tarifflucht
17 April 2026
Streik bei Lufthansa: Abgehoben zur Tarifflucht
Lufthansa reagiert auf Ausstand mit Aussperrung, mauert gegenüber den Spartengewerkschaften und gewinnt mit Verdi sozialpartnerschaftlicheren Tarifpartner.
junge Welt unterstützen: 1. Mai: Helfer gesucht
17 April 2026
junge Welt unterstützen: 1. Mai: Helfer gesucht
Letzte Chance: 1.-Mai-Verteilexemplare der Tageszeitung junge Welt nur noch bis 20. April bestellbar.
Probeabonnement: Durch Papier scrollen lernen
17 April 2026
Probeabonnement: Durch Papier scrollen lernen
Ein guter Einstieg ins Zeitunglesen: Mit einem Probeabo kann man die junge Welt für einen beschränkten Zeitraum von zwei Wochen kostenlos und unverbindlich testen.
Kommentar: Spiel auf Zeit
17 April 2026
Kommentar: Spiel auf Zeit
Mit der Waffenruhe sind die israelischen Annexionspläne gegenüber Libanon nicht vom Tisch. Mit ihrer Politik gegenüber der Hisbollah riskiert Beirut, den Aggressoren schutzlos ausgeliefert zu sein.
Medienschau: Von Frieden kein Wort
17 April 2026
Medienschau: Von Frieden kein Wort
Nachhall zum Besuchs Selenskijs in Berlin.
Ein weiterer Morgen für den Sozialismus (Sonderberichterstattung)
17 April 2026 - Jorge Ernesto Angulo Leiva

In Anwesenheit des Ersten Sekretärs des Zentralkomitees der Partei und Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, findet derzeit die Feier zum 65. Jahrestag der Erklärung des sozialistischen Charakters der Revolution statt

Weder die Verbindung zwischen den Generationen noch die Kontinuität sollte unkritisch hingenommen werden
6 April 2026 - Juventud Rebelde

Alles, was du bist  und alles, was du mit deinem Talent und deinen eigenen Händen erschaffen und hervorbringen kannst, ist dein Werk. Und wenn du es gemeinsam mit deinen Zeitgenossen vollbringst, wird es ein generationenübergreifendes Werk, das je mühsamer umso so erhabener ist, sagte der kubanische Präsident in einem Exklusivinterview mit Juventud Rebelde anlässlich des 4. April

“Es lebe die sozialistische Revolution!”
16 April 2026 - Leydis Maria Labrador Herrera

Am 16. April 1961 erklärte der Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz vor einer von Patriotismus ergriffenen Menge, die zugleich Abschied von ihren Söhnen nahm, die am Vortag bei den Bombardierungen kubanischer Flughäfen getötet worden waren, den sozialistischen Charakter der Revolution.

In Villa Clara erste Solartankstelle zur allgemeinen Nutzung eingeweiht (+ Fotos)
6 April 2026 - Oscar Salabarría Martínez

Das Gomate Projekt zur Lokalen Entwicklung (PDL) weihte heute im Volksrat Virginia  von Santa Clara das erste Solarkraftwerk der Provinz ein. Die Anlage erzeugt Strom aus erneuerbaren Energien für den gemeinschaftlichen Gebrauch und arbeitet unabhängig vom nationalen Stromnetz (SEN).

Girón, 65 Jahre später: “Die Analyse eines Vermächtnisses ist keine nostalgische Übung sondern eine strategische Notwendigkeit”
16 April 2026 - Rafael Alejandro Mena Brito

Der von verschiedenen Organisationen veranstaltete theoretische Workshop zur Invasion in Girón wurde am Mittwoch im Fidel-Castro-Ruz-Zentrum mit erfolgreichen Ergebnissen abgeschlossen.

Weltrekord-Achterbahn in Saudi-Arabien: Im freien Fall
18 April 2026 - Anna K. Seidel
Die Falcon’s Flight in Saudi-Arabien gilt als höchste, schnellste und längste Achterbahn der Welt. Wer genau hinsieht, wird nicht nur vor Glück kreischen. mehr...
Ökonom über hohe Energiepreise: „Die Spritnachfrage klug verringern“
18 April 2026 - Jonas Waack
Der Irankrieg treibt die Energiepreise in die Höhe. Der Ökonom Gregor Semieniuk hat ein paar mehr Ideen zur Krisenbewältigung als die Bundesregierung. mehr...
Tübingen und sein Oberbürgermeister: Der Himmel über Palmer
18 April 2026 - Miri Watson
Boris Palmer wird nicht Minister in Stuttgart, sondern bleibt im Tübinger Rathaus. Wie findet das die Tübinger Stadtgesellschaft? mehr...
100 Jahre Lufthansa: Nur die halbe Wahrheit
18 April 2026 - Klaus Hillenbrand
Die wichtigste deutsche Fluggesellschaft feiert ihr 100. Jubiläum. Wie schön – wenn da nur nicht ein paar dunkle Kapitel in der Geschichte wären. mehr...
Longevity-Forschung: Der Traum vom langen Leben
18 April 2026 - Kathrin Burger
Altersforschung zeigt, dass man seine Lebensspanne durchaus verlängern kann. Viele andere Versprechungen der Longevity-Szene sind jedoch überzogen. mehr...
Gegen den Rechtsruck: Die Wiederentdeckung der „dritten Orte“ in Paris
18 April 2026 - Alexander Hurst
Gegen den Rechtsruck: Die Wiederentdeckung der „dritten Orte“ in Paris
Schauen Sie mal an einem der „dritten Orte“ der französischen Hauptstadt vorbei. Sie werden bezahlbares Essen, Kultur und Gemeinschaft finden – ein Gegenmittel gegen die Entfremdung, von der Extremisten profitieren Gegen den Rechtsruck: Die Wiederentdeckung der „dritten Orte“ in Paris

Jene Errungenschaft, die Straßen von Paris vom Autoverkehr zu entlasten, wurde weitaus mehr gelobt als die Fortschritte, öffentlich genutzte Räume zu schaffen. Und doch ist der Pariser Enthusiasmus für die sogenannten „Dritten Orte“ groß. Ein Grund dafür, weshalb ich mich nur wenige Stunden nach meiner Stimmabgabe im ersten Wahlgang der Pariser Kommunalwahlen in den ehemaligen Büroräumen des Telekommunikationsunternehmens Orange in Ménilmontant, dem „siebt-coolsten Viertel der Welt“, wiederfand.

Das Gebäude, in dem derzeit das Pop-up „PRINT“ untergebracht ist, bietet nicht nur einen atemberaubenden Blick auf den Eiffelturm, der sich vor dem Sonnenuntergang abhebt – sondern ist zugleich ein vergä

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Anne Hidalgos Erbe in Paris: Autos raus, Räder rein! Eine Inspiration für Europa?
18 April 2026 - Ajit Niranjan
Anne Hidalgos Erbe in Paris: Autos raus, Räder rein! Eine Inspiration für Europa?
Einst von Autos dominiert, hat Paris jetzt ein ausgedehntes Radwegenetz. Anne Hidalgos Vision einer lebenswerteren Stadt inspiriert europaweit, während sie den Kampf gegen den Autoverkehr aufnimmt – ein Vorbild für fortschrittliche Städte Anne Hidalgos Erbe in Paris: Autos raus, Räder rein! Eine Inspiration für Europa?

Als Corentin Roudaut vor zehn Jahren nach Paris zog, traute er sich nicht, dort Fahrrad zu fahren. Als Student war der IT-Entwickler in der französischen Stadt Rennes überall mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, fühlte sich von der geschäftigen Hauptstadt jedoch gänzlich überfordert. Überall Autos. Für Radfahrer gab es kaum Schutz und Raum.

Dann schufen die Behörden auf dem Boulevard Voltaire in der Nähe seiner Wohnung im 11. Arrondissement Platz für einen getrennten Radweg, also kehrte Roudaut zurück zum Pendeln auf zwei Rädern und bereute es nie.

Heute engagiert er sich ehrenamtlich bei „Paris en Selle“, einer Fahrrad-Interessengruppe, und hat mit Staunen beobachtet, wie die Stadt ihren Ruf als autofreundliche Stadt

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Soziologin über Ostdeutschland: „Wenn Frauen leiden, stimmen sie mit den Füßen ab“
18 April 2026 - Carlos Hanke Barajas
Soziologin über Ostdeutschland: „Wenn Frauen leiden, stimmen sie mit den Füßen ab“
Was in der Debatte um AfD-Erfolge zu kurz kommt, sind junge Frauen, die ländliche Regionen Ostdeutschlands verlassen. Ein Gespräch mit der Soziologin Katja Salomo über einsame Männer und Abbau von Infrastruktur als Treiber des Rechtsrucks Soziologin über Ostdeutschland: „Wenn Frauen leiden, stimmen sie mit den Füßen ab“

Ob Epstein, „Looksmaxxing“ oder Christian Ulmen: Alles scheint sich aktuell um Männlichkeit zu drehen. Insbesondere Antifeminismus als Brückenideologie zur extremen Rechten wird breit aus der Perspektive von Männern besprochen.

Was in der Analyse des Rechtsrucks bislang etwas kurz kam, ist hingegen der demografische Kontext, in dem sich diese Erfolge in Deutschland abspielen. Und auch die Perspektiven der Frauen, die ländliche Regionen mit Männerüberhang wegen mangelnder Infrastruktur verlassen. Ein Gespräch mit der Soziologin Katja Salomo darüber, warum Linke sich stärker mit den Problemen ländlicher Regionen beschäftigen sollten.

Der Freitag: Frau Salomo, Sie erforschen Mobilität und die demografische Situation in Ostd

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Galicien | Im wabernden Nebel des Verbrechens: Ledicia Costas’ Thriller „Schande“
18 April 2026 - Marlen Hobrack
Ein Thriller, der unter die Haut geht: „Schande“ von Ledicia Costas untersucht die tiefen Wunden männlicher Macht und das Versagen des Rechtssystems. Ein packendes Drama um Vertuschung, Trauma und die verzweifelte Suche nach Gerechtigkeit

Jeder Mensch weiß, dass Kinder untersterblich sind. Nein, natürlich nicht, ein Wunschdenken ist das. Das der Kinder – und das der Erwachsenen. Doch was passiert, wenn der Tod unschuldiger Kinder nicht gesühnt wird, das erkundet Ledicia Costas’ neuer Thriller Schande, der von männlichem Machtmissbrauch erzählt.

Insgesamt 25 Jahre sind vergangen, seit Emmas sechsjährige Schwester Marina beim Spielen auf der Straße von einem Auto überfahren wurde und starb. Inzwischen ist Emma Cruz Professorin für Strafrecht und fängt noch einmal neu an in einem abgelegenen Dörfchen namens Merlo in Galicien. Ein wenig ist sie eine Flüchtende, muss sie doch der Amour fou mit ihrem Ex- und Immer-wieder-Liebhaber entkommen.

Da trifft es sich g

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Mexiko | US-Migranten kehren nach Mexiko zurück, indem sie sich „selbst deportieren“
18 April 2026 - Ed Pilkington
Mexiko | US-Migranten kehren nach Mexiko zurück, indem sie sich „selbst deportieren“
Hunderttausende Latinos sollen nach US-Regierungsangaben mit einem One-Way-Ticket die USA „freiwillig“ verlassen haben seit Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump. Einwanderungsexperten sehen die offizielle Statistik skeptisch US-Migranten kehren nach Mexiko zurück, indem sie sich „selbst deportieren“

Abel Ortiz kam als Kleinkind mit seinen mexikanischen Eltern nach Los Angeles. Als er im Sommer 2025 die Stadt mit 38 Jahren wieder verließ, war das eine „freiwillige Rückkehr“. Jetzt lebt er in Mexiko-Stadt, voll positiver Energie, aber auch Trauer um sein altes Leben.

Bis Donald Trump Menschen wie ihn zum Staatsfeind Nr. 1 erklärte, glaubte Abel Ortiz, er sei durch und durch US-Amerikaner. Im August 2025 änderte sich das. Er packte zwei Koffer mit Kleidung und ein paar Fotos, die ihm wichtig waren, verließ die USA und wurde zu einer Zahl in der rücksichtslosen Kampagne gegen Leute, die als „illegale Einwanderer“ gelten, weil sie keine gültigen Papiere haben.

Abel wurde über Nacht das Leben derart schwer gemacht, dass die Ausre

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

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