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Länderkompetenz

Denkanstoß des Tages – Vom Ende des Föderalismus

30. Juni 2021 Michael Lindner 0

Die Länderhoheit sollte sich ausschließlich auf die Umsetzung und Durchsetzung gemeinsam und demokratisch erarbeiteter Zielsetzungen und Gesetze in allen gesellschaftlichen Bereichen konzentrieren und die Kontrolle […]

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  • Zwischen Oberfläche und Tiefe trägt Nähe: Ein Flusspferd hält sein Junges eng bei sich – ein stilles Bild für Schutz, Zugehörigkeit und das, was Familien jenseits aller Oberflächlichkeit zusammenhält. Bild von butti_s auf Pixabay

    Denkanstoß des Tages – Wenn Familie an der Oberfläche des modernen Lebens zerbricht

    Gerade nach Feiertagen wie Ostern drängt sich ein Eindruck mit brutaler Klarheit auf: Viele Familien zerbrechen heute nicht am offenen Streit, sondern an einer geschniegelt […]

  • Im Rahmen des Jüdischen Jahres „Tacheles“ erinnert die Stadtbibliothek Leipzig mit der Veranstaltung zu den „Buchschicksalen“ der Henri und Martha Hinrichsen Stiftung an Verfolgung, Raub und die Zerstörung kulturellen Gedächtnisses. Bilder: smac - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz und Stadtbibliothek Leipzig

    Denkanstoß des Tages – Krieg frisst das kulturelle Gedächtnis

    Wer über Krieg spricht und nur von Frontverläufen, Waffenreichweiten, Bündnislogiken und „Abschreckungsfähigkeit“ sowie Wehrpflicht redet, spricht wie ein Buchhalter der Barbarei. Denn Krieg zerstört nie […]

  • Rund 200 Menschen beteiligten sich 2026 am Ostermarsch in Leipzig. Die Montage verdichtet den Widerspruch zwischen begrenztem Protest und der historischen wie gegenwärtigen Verwüstungskraft des Krieges. Montage: ChatGPT/Foto privat/Archiv

    Denkanstoß des Tages – Ostermärsche 2026: Der Offenbarungseid einer sedierten Gesellschaft

    Die Ostermärsche 2026 waren nicht unsichtbar. Sie fanden an deutlich über 100 Orten statt, und mehrere Zehntausend Menschen beteiligten sich daran. Die Teilnehmerzahl lag nach […]

  • Denkanstoß des Tages: Solidarität ist die härteste Waffe gegen Kapital, Krieg und politische Hörigkeit

    Was können wir tun, um die zerstörerische Macht von Kapital und ihm hörige Regierungen zu stoppen, bevor sie die Welt in ein größeres Chaos treiben, […]

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    Die Motivation des Schreibens

    George Orwell ließ sich weniger von ästhetischen Überlegungen als von der politischen Wirkmacht seines Schreibens motivieren: »Wenn ich mich dann hinsetze, um ein Buch zu […]

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"Druschba"-Pipeline: Was der Öl-Stopp für Deutschland bedeutet
1 Mai 2026 - tagesschau.de
Russland will von heute an kein Öl aus Kasachstan durch die Pipeline "Druschba" leiten. Die Raffinerie in Schwedt versorgt Berlin und den Nordosten Deutschlands mit Diesel, Benzin, Kerosin und Heizöl - und braucht nun Ersatz. Von Andre Kartschall.
Tankrabatt drückt laut ADAC die Spritpreise
1 Mai 2026 - tagesschau.de
Seit Mitternacht ist der Tankrabatt in Kraft - und die Preise sind laut einer ADAC-Analyse tatsächlich gesunken. Allerdings scheint der Rabatt nicht in voller Höhe durchzuschlagen.
Ab dem 1. Mai gilt der Tankrabatt: Was Autofahrer wissen sollten
1 Mai 2026 - tagesschau.de
Wie stark werden Autofahrer mit dem Tankrabatt entlastet? Was ist beim Tanken zu beachten? Und wie reagiert die Mineralölindustrie? Von Ingo Nathusius.
Livestream: Die Nachrichten auf tagesschau24
16 April 2026 - tagesschau.de
Aktuelle Meldungen, vertiefende Analysen und Interviews: Verfolgen Sie das Programm des ARD-Nachrichtenkanals tagesschau24 hier.
Tablettenmissbrauch bei Jugendlichen
1 Mai 2026 - tagesschau.de
Tablettenmissbrauch bei Jugendlichen
Sachsens Doppelhaushalt 2027/2028: Kabinettsentscheidung bestätigt die Kritik des DGB
1 Mai 2026 - Ralf Julke

Alle Lehren aus den Krisen des 20. Jahrhunderts haben eigentlich gezeigt, dass Staaten und Regierungen ein wichtiges Instrument in den Händen halten, um in Wirtschaftskrisen gegenzusteuern. Genau dann nämlich helfen wirklich finanziell gut ausgestattete Konjunkturprogramme, die Unternehmen staatliche Aufträge verschaffen und damit letztlich Arbeitsplätze und Einkommen mit sich bringen. Doch seit der Neoliberalismus die Köpfe […]

Der Beitrag Sachsens Doppelhaushalt 2027/2028: Kabinettsentscheidung bestätigt die Kritik des DGB erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.

Der Stadtrat tagte: Stadtrat verweigert die Abstimmung zur neuen Schülerbeförderungssatzung + Video
1 Mai 2026 - Ralf Julke

Eigentlich war zur Ratsversammlung am 29. April auch ein Beschluss zur neu gefassten Schülerbeförderungssatzung der Stadt geplant. Die Zeit war ohnehin schon knapp, denn am 1. August sollte sie in Kraft treten. Was für die Eltern der Kinder nun einmal bedeutet, dass sie ab dem 1. Mai einen Antrag stellen können. Doch das löste sich […]

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Wenn nach Kohle das Gas kommen soll: Banneraktion am Kraftwerk Lippendorf
1 Mai 2026 - Ralf Julke

2035 soll eigentlich Schluss sein: Es sollen im Kohlekraftwerk Lippendorf im Leipziger Südraum die Lichter ausgehen. Dann ist offiziell das Ende der Kohleverbrennung im Leipziger Süden erreicht. Aber bei der EPH, der das Kohlekraftwerk seit Beginn des Jahres komplett gehört, hat man schon Pläne für danach. Dann soll ein neues Gaskraftwerk am Standort Lippendorf den […]

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Passagen unter Glas: Eine seltsame Begegnung in Leipzig und die Welt der Geschichten in den Geschichten
1 Mai 2026 - Ralf Julke

Leipzig kann einen schon auf seltsame Gedanken bringen. Mindestens ein Mal im Jahr verwandelt sich die alte Buchstadt in ein seltsames Pflaster: Dann strömen zu Tausenden seltsame Menschen nach Leipzig, die nichts anderes im Kopf haben als Geschichten. Absurde, wilde, romantische, fantastische. Es ist die Feier der menschlichen Fantasie. Und nicht einmal ein verspäteter Winter, […]

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Donnerstag, der 30. April 2026: Razzia in Bad Düben und Zeugenaufruf nach Straßenbahnunfall
30 April 2026 - Lucas Böhme

In Bad Düben stießen Ermittler nach einem Zeugenhinweis heute auf Drogen und mutmaßliches Diebesgut. Und: Nach einem Tram-Unfall in Leipzig sucht die Verkehrspolizeiinspektion nach Zeuginnen und Zeugen. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 30. April 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war. Polizeibekannter Mann im Visier: Razzia in Bad Düben In […]

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Kampftag der Arbeiterklasse: Bratwurst und Klassenkampf
1 Mai 2026
Kampftag der Arbeiterklasse: Bratwurst und Klassenkampf
367.000 Menschen besuchten am 1. Mai gewerkschaftliche Demonstrationen, die mit wenigen Ausnahmen ziemlich sozialpartnerschaftlich ausfielen. jW berichtet aus Augsburg, Dresden, Fürth, Hamburg und Köln.
Eintritt erwünscht: Genossen! Werdet Genossen!
1 Mai 2026
Eintritt erwünscht: Genossen! Werdet Genossen!
Die Tageszeitung junge Welt wird von einer Genossenschaft getragen. Das bringt Vorteile für alle Beteiligten. Werden Sie also Mitglied der LPG eG!
In Aktion: Auf die Straße!
1 Mai 2026
In Aktion: Auf die Straße!
Tageszeitung junge Welt auf den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht: täglich passende Argumente gegen Aufrüstung und Militarisierung.
Maiprogramm: Architektur, Musik, Sport
1 Mai 2026
Maiprogramm: Architektur, Musik, Sport
Ein vielfältiges Programm durch kommende Veranstaltungen in der Maigalerie der Tageszeitung junge Welt für den Monat Mai.
Kommentar: Ami go home!
1 Mai 2026
Kommentar: Ami go home!
Wem es um die Sicherheit Deutschlands und das Wohl der von deutschem Boden aus mit Bombenterror überzogenen Völker Westasiens geht, der sollte Trumps »Drohung« eines Truppenabzugs wärmstens begrüßen.
Das letzte Wort des Abschieds: Fidel
15 April 2026 - Periódico Granma

Eine Seite aus der Zeitung Revolución, erschienen am 17. April 1961, zu Ehren des jungen Milizionärs Eduardo García Delgado, der zwei Tage zuvor bei den Bombenangriffen auf kubanische Flughäfen getötet worden war – die die Invasion in der Schweinebucht einleiteten. Vor seinem Tod schrieb Eduardo mit seinem eigenen Blut einen Namen: Fidel

Vom Fahrer zum Guerillakämpfer und zum Helden der Arbeit
30 April 2026 - Luis Alberto Portuondo

Oberst Alberto Vázquez García, Kämpfer der Rebellenarmee und Held der Arbeit, sagt, dass für Kuba zu kämpfen seinem Leben Sinn gegeben hat

Girón: Die Alternative zwischen der Vergangenheit und der Zukunft
14 April 2026 - Redaktion Nationales

Das Zentrum Fidel Castro Ruz wird am 14. und 15. April den Workshop "Girón, 65 Jahre nach dem großen Sieg über den Imperialismus" ausrichten

FitCuba 2026 startet virtuell mit Rekordanmeldungen und setzt auf die Widerstandskraft des kubanischen Tourismus
29 April 2026 - Redacción Nacional

Die 44. Ausgabe der internationalen Tourismusmesse FitCuba 2026, die vom 7. bis 9. Mai digital stattfindet, hat bereits innerhalb von nur 48 Stunden Hunderte internationale Reiseveranstalter angezogen. Experten des Tourismusministeriums (Mintur) erwarten eine höhere Beteiligung als bei Präsenzveranstaltungen, während der nichtstaatliche Sektor und neue internationale Agenturen erstmals an der Messe teilnehmen.

Eine Partei im Kampf geschmiedet
14 April 2026 - Yoerky Sánchez Cuellar

Als Erbin der revolutionären Traditionen unseres Volkes macht sich  die Kommunistische Partei Kubas am 16. April mit neuer Motivation zur Verteidigung der Einheit, des großartigen Werkes der Revolution und eines historischen Erbes auf, das sich nun über mehr als ein Jahrhundert  des Kampfes  erstreckt.

Drei Jahre Deutschlandticket: Viel Lob und ein bisschen Luft nach oben
1 Mai 2026 - Nanja Boenisch
Am 1. Mai 2023 wurde das Deutschlandticket, bundesweit im Nah- und Regionalverkehr gültig, eingeführt. Was hat es seitdem gebracht? Eine Bilanz. mehr...
Bilanz rechtsextremer Straftaten: Rassistische Hassgewalt oft unterm Radar
1 Mai 2026 - Konrad Litschko, Heike Kleffner
Das BKA zählt für 2025 einen neuen Höchststand an Gewalttaten von rechts. Viele der Taten werden öffentlich kaum beachtet. Andere gar nicht erfasst. mehr...
Neues Lagebild des Zentralrats der Juden: Das Vertrauen schwindet
1 Mai 2026 - Nicholas Potter
Antisemitische Anschläge verstärken das Unsicherheitsgefühl, warnt der Zentralrat der Juden. Jüdisches Leben wird aus dem öffentlichen Raum verdrängt. mehr...
Nachrichten von Protesten am 1. Mai: An­ar­chis­t:in­nen lassen Fahne in Magdeburg baumeln
1 Mai 2026 - Gereon Asmuth, Erik Peter, Jonas Wahmkow, Lilly Schröder, Andreas Wyputta, David Muschenich, Rainer Rutz
Gewerkschaften und linke Szene gehen auf die Straße. Und Nazis wollen blockiert werden. In Berlin demonstrieren Tausende zur Walpurgisnacht. Die taz ist live dabei. mehr...
Walpurgisnacht in Berlin: Keine Nacht ohne Macker
1 Mai 2026 - Lilly Schröder
Bei der „Take back the night“-Demo demonstrieren in Berlin 3.000 Fe­mi­nis­t*in­nen gegen patriarchale Gewalt. Die Demo ist cis-männlicher als früher. mehr...
Schon jetzt stehen Kohlekraftwerke oft still: Die Braunkohle stirbt aus in Deutschland
1 Mai 2026 - Nick Reimer
Schon jetzt stehen Kohlekraftwerke oft still: Die Braunkohle stirbt aus in Deutschland
Grünes Wissen to go: Sonnenstrom ist hierzulande so günstig geworden, dass nicht einmal die abgeschriebenen Uralt-Kraftwerke in der Lausitz und im Rheinland mithalten können Schon jetzt stehen Kohlekraftwerke oft still: Die Braunkohle stirbt aus in Deutschland

4 Millionen Tonnen Braunkohle wurden im vergangenen Jahr in Deutschland abgebaut, so wenig wie zuletzt im Jahr 1914. Das geht aus den Daten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hervor.

Damals begann man gerade, die erdgeschichtlich jüngste aller Kohlearten per Tagebau abzubauen, es waren Kettenbagger, die das „Deckengebirge“ abtrugen, also jene Erdschichten, die über den Kohleflözen lagen. Obwohl sie einen viel geringeren Heizwert besitzt: Dadurch wurde die Braunkohle gegenüber der Steinkohle konkurrenzfähig, was die Nachfrage binnen der kommenden 15 Jahre verdoppelte.

In der Lausitz kam 1924 zum ersten Mal eine Förderbrücke zum Einsatz – also diese riesigen Kettenbagger, die sich vorne in die Landschaft fressen, den

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

„Moby Dick“ und „Dr. Gewalt“ 1966: Als ein Wal schon einmal die Republik verrückt machte
1 Mai 2026 - Jan Mohnhaupt
„Moby Dick“ und „Dr. Gewalt“ 1966: Als ein Wal schon einmal die Republik verrückt machte
Wal Timmy hat einen Vorgänger: Vor 60 Jahren schwamm ein Beluga den Rhein hinauf. Duisburgs Zoo-Direktor jagte „Moby Dick“ aka „Willi de Waal“. Wie der zu Medien- und Wahlkampfthema, Schunkellied und zum Impuls für die Umweltbewegung wurde „Moby Dick“ und „Dr. Gewalt“ 1966: Als ein Wal schon einmal die Republik verrückt machte

Am Vormittag des 13. Juni 1966 ist der Plenarsaal der Bonner Bundespressekonferenz bis auf den letzten Platz besetzt. Es geht um drängende NATO-Fragen, Frankreich hat kürzlich angekündigt, das Militärbündnis zum 1. Juli zu verlassen. Doch das scheint mit einem Mal vergessen. Draußen geschieht Außergewöhnliches, wie Regierungssprecher Karl-Günther von Hase verkündet: „Moby Dick“ sei aufgetaucht! Plötzlich ist die Weltpolitik weit weg. Ob Politiker oder Journalisten – alles drängt ans Rheinufer.

„Moby Dick“, so hat die Presse den Weißwal getauft, der vor knapp vier Wochen bei Duisburg aufgetaucht ist, in Anlehnung an Herman Melvilles gleichnamigen Roman. Die Rheinschiffer, die ihn am 18. Mai entdeck

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New-York-Roman | Zoe Dubnos „Nur das Allerbeste“: Ein Musterbeispiel Post-Woker-Milieu-Satire
1 Mai 2026 - Nico Hoppe
New-York-Roman | Zoe Dubnos „Nur das Allerbeste“: Ein Musterbeispiel Post-Woker-Milieu-Satire
Ein ambitioniertes Projekt: Zoe Dubno versucht die New Yorker Kunstszene zu entlarven, stößt aber an die Grenzen ihrer satirischen Mittel. Der Vergleich mit Thomas Bernhards Meisterwerk „Holzfällen“ läuft ins Leere Zoe Dubnos „Nur das Allerbeste“: Ein Musterbeispiel Post-Woker-Milieu-Satire

Müsste man ein Musterbeispiel für die Post-Woke-Milieu-Satire finden, dann wäre Zoe Dubnos Nur das Allerbeste die erste Wahl. Das Debüt, das gleichzeitig New-York-Roman, Künstlerpersiflage und Thomas-Bernhard-Huldigung sein will, wirbelt noch einmal einige der Zeitgeist-Debatten der vergangenen Jahre neu auf.

Weder die Autorin noch der Verlag machen einen Hehl daraus, dass Nur das Allerbeste einer jener immer beliebteren Abrechnungsromane sein soll, in denen derb und zynisch über urbane Cliquen, die selbstgerechte Künstlerszene und die entgrenzte Kleingeistigkeit der Wohlsituierten hergezogen wird: Von einer „perfekten Strandlektüre für den kleinen Hater in uns“ ist da die Rede, und statt einer Inhaltsangabe warb dtv mit buchstäb

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Netzwerk | Solidarische Landwirtschaft: Krisenfest durch Gemeinschaft
1 Mai 2026 - Kristin Langen
Netzwerk | Solidarische Landwirtschaft: Krisenfest durch Gemeinschaft
Geteiltes Risiko, gemeinsame Erträge: Wenn sich Produzenten und Konsumenten von Obst und Gemüse zusammentun, entsteht eine neue Form der Feldwirtschaft. Die allerdings birgt das Risiko der Selbstausbeutung Solidarische Landwirtschaft: Krisenfest durch Gemeinschaft

Wissen Sie, wie ein Rosenkohl aussieht, wenn er noch an der Pflanze ist? Kennen Sie den Geschmack von Zuckerhut? Und haben Sie schon einmal einen Kartoffelkäfer in der Hand gehabt?

Für viele ist der Anbau von Lebensmitteln abstrakt – doch auch für Städter muss das nicht so sein. Die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) ist ein alternatives Modell der Lebensmittelproduktion und ermöglicht es, Bezug zu dem zu entwickeln, was täglich auf dem Teller landet. Die Idee ist einfach: Verbraucher:innen finanzieren gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb und erhalten dafür einen Anteil an der Ernte. Nicht das einzelne Produkt hat einen Preis, sondern der Anbau insgesamt.

Alle zahlen gemeinsam für die laufenden Kosten des Betriebs – unabhängi

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Allianzen | Akkordarbeit und Widerstand: Wie Migrantinnen aus der Türkei einst Arbeitskämpfe prägten
1 Mai 2026 - Elisabeth Kimmerle
Allianzen | Akkordarbeit und Widerstand: Wie Migrantinnen aus der Türkei einst Arbeitskämpfe prägten
Trotz Diskriminierung und rechtlicher Hürden gelang es Frauen wie Ayten Fırat und Remziye Ünal, in den 70er Jahren bedeutende Arbeitskämpfe zu führen. Ihre Geschichten zeigen, wie wichtig Solidarität und gewerkschaftliches Engagement waren Akkordarbeit und Widerstand: Wie Migrantinnen aus der Türkei einst Arbeitskämpfe prägten

Wenn Ayten Fırat an den Februar 1974 denkt, sieht sie die Straße des 17. Juni voller Menschen. Busse und Bahnen standen damals still, die Müllabfuhr kam nicht, die Post blieb liegen: Drei Tage lang legten die, die das System unsichtbar am Laufen hielten, das Land lahm. Auch die damals 28-jährige Ayten Fırat, die als Reinigungskraft an Westberliner Schulen arbeitete, legte den Putzlappen weg. Normalerweise putzte sie 42 Stunden die Woche Klassenzimmer und Flure.

Jetzt zog sie mit einer Kollegin von Schule zu Schule, um die anderen Putzfrauen zu mobilisieren. „Wir haben die Straße des 17. Juni dichtgemacht“, sagt die heute 80-Jährige. „Wir haben gestreikt, dann haben wir unsere Rechte bekommen.“ Und zwar: „Unsere Löhne wurd

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